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Glossar


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Ad Hoc Auswertung:
Dies sind vor allem spontane Auswertungen, die für aktuelle Zwecke erstellt werden. Meistens werden sie für eine einmalige Nutzung benötigt.

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Business Intelligence (BI)
Dieser Sammelbegriff wurde 1993 vom Marktforschungsunternehmen Gartner Group geprägt. Er umschreibt den IT-gestützten Zugriff auf Daten verschiedener Quellen, die in einer Datenbank (meist als DWH) integriert werden. Die Entscheidungs- und Informationsorientierung von Business Intelligence steht damit im Gegensatz zur Transaktionsorientierung der üblichen betrieblichen Informations- und Kommunikationssysteme. Die zweite Aufgabe besteht darin, die für das Berichtswesen notwendigen analytischen Auswertungen einzurichten. Dies kann von einfachen Aggregationen von z. B. Umsatzzahlen einzelner Artikel in den letzten Tagen, Wochen, Monaten gesamt und in den einzelnen Sparten entwickelt bis hin zu komplizierten statistischen Analysen, z. B. Trendanalysen von Kundenverhalten gehen.
Das Hauptziel ist letztlich erfolgskritisches Wissen über Status, Potentiale und Perspektiven zu erzeugen und somit Entscheidungsträger in die Lage zu versetzen, bessere Entscheidungen schneller zu treffen.

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BWL-Logik:
Vordefinierte Zahlenstruktur, die betriebswirtschaftliche Prozesse darstellt.

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Corporate Performance Management (CPM)
Der Begriff Corporate Performance Management, manchmal auch Business Corporate Performance Management genannt, beschreibt Methoden und Prozesse zur Darstellung und Verbesserung der Leistungsfähigkeit und Profitabilität von Unternehmen. CPM gilt als Weiterentwicklung von Business Intelligence. Die Weiterentwicklung gesteht darin, dass neben den auf die Vergangenheit und die Gegenwart bezogenen Analysen und Berichten CPM auch in die Zukunft gerichtete Aktionen wie Planung, Simulationen, Forecasts und Prognosen abdeckt.
CPM darf man nicht mit einer losen zusammengewürfelten Auswahl an Tools, Anwendungen und Technologien verwechseln, sondern man muss es als eine komplexe, aber grundlegende Aufgabe verstehen. Das Ziel dieser Aufgabe ist die Zusammenführung von Informationen und Prozessen in einem einzigen Datenmodell, das sich konsistent anwenden lässt.

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Cockpit
Der Begriff wird als „Kennzahlen-Cockpit“ häufig als Synonym für ein Dashboard verwendet. Eine besondere Form stellen die Realisierungen einer Balanced-Scorecard zur Unternehmenssteuerung dar. In tegos.BI wird unter einem Cockpit auch ein Berichtselement in Form einer Tacho- oder Thermometeranzeige verstanden. Es dient vor allem der Darstellung von Kennzahlenberichten und Ad-hoc-Abfragen. Hier können sehr gut Abweichungen zu vorgegebenen Zielwerten aufgrund der graphischen Aufbereitung erkannt und Gegenmaßnahmen eingeleitet werden.

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Cube
Bildliche Darstellung einer multidimensionalen Datenstruktur. Diese repräsentiert die Schnittpunkte jeder eindeutigen Kombination von Dimensionen (Auswertungskriterien). An jedem dieser Schnittpunkte befindet sich eine Zelle, die einen Datenwert (Kennzahl) enthält. Jede dieser Kennzahlen kann anhand der Dimensionen ausgewertet werden, die den Kreuzungspunkt berühren. Gerade diese multidimensionale Struktur ermöglicht flexible Analysemethoden. So wird durch das Hinzunehmen weiterer Dimensionen oder durch das Aufklappen der Hierarchie innerhalb einer Dimension („Drill Down“) der Detailierungsgrad erhöht. Man erkennt wie sich die Werte im Einzelnen zusammensetzen. Der umgekehrte Weg das Weglassen von Dimensionen bzw. das Zuklappen der Dimensionshierarchie („Drill Up“) zeigt die Werte in aggregierter Form.

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Data Mining
Der Begriff des Data Mining beschreibt den Prozess des Entdeckens bedeutsamer neuer Zusammenhänge, Muster und Trends durch die Analyse großer Datensätze mittels Mustererkennung sowie statistischer und mathematischer Verfahren. Data Mining Verfahren führen zu besseren Prognosen, differenzierteren Segmentierungen, Klassifizierungen und Bewertungen von Kundengruppen oder Märkten. Diese Form der Wissensfindung kann mitunter recht überraschende Ergebnisse auswerfen.

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Data Warehouse (DWH)
Ein Data Warehouse ist ein Konzept für die themenorientierte, integrierte, zeitbezogene und dauerhafte Sammlung von Daten verschiedener Datenquellen innerhalb und außerhalb des Unternehmens. Die Speicherung in einem Data Warehouse erfolgt in Form relationaler Tabellen und Views. Data Warehouse ist die Datenbasis für die Analyse und Entscheidungsunterstützung für das Management. Es ist prozessorientiert definiert, fach- und sachbezogen und somit unabhängig von der Quelle und dank einer unternehmensweiten Terminologie integrierbar, darüber hinaus reproduzierbar und hat einen zeitlichen Bezug. Es wird zwei Bereiche aufgeteilt: erstens die Staging Area und zweitens dem eigentlichen Data Warehouse.

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Dashboard:
(übersetzt Instrumententafel) Bezeichnung für mehrere graphische Auswertungen in verdichteter Form auf einem Bild. Die Auswertungen sind häufig in Form von Ampel-, Tachometer- oder Thermometer dargestellt. Ein Dashboard wird oft benutzt, um Kennzahlensystemen übersichtlich und graphisch darzustellen.

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Dimension
Dimensionen sind die Unterteilung von Geschäftsdaten nach verschiedenen Blickwinkeln.

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Dimension Table
Eine Dimension Table ist eine Tabelle in einer Datenbank (Data Warehouse). Sie enthält Informationen über aufgeschlüsselte Geschäftsinformationen innerhalb einer Dimension.

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Drill Down
Mit der Funktion Drill Down kann der Anwender während einer Datenanalyse auf detailliertere Daten der gerade betrachteten Dimension zugreifen. So gelangt man schnell in die verschiedenen Detaillierungsebenen, die Übersicht bleibt aber weiterhin gewahrt.

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Drill Through
Drill Through ist die Technik, von einer Datenquelle auf eine andere zu verzweigen, dies geschieht durch Setzung von Filtern.

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Drill Up
Gegenteil von Drill Down. Somit ist eine sehr komprimierte Sicht der einzelnen Daten möglich.

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DOLAP
DOLAP beschreibt eine spezielle Form des MOLAP, jedoch werde hier die Daten nicht auf einem Server abgelegt sondern direkt auf dem Desktop des jeweiligen Anwenders. Das „D“ vor dem OLAP bedeutet hier also Desktop.

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ETL
ETL = Extraction Transformation Loading
ETL in der Prozess bei dem verschiedenste Daten aus unterschiedlichsten Quellen zu einer Zieldatenbank zusammen geführt werden. „Extraction" ist das holen von relevanten Daten aus verschiedenen Datenquellen. „Transformation" ist die Umwandlung der Daten in das Schema und Format der Zieldatenbank. „Loading" ist das Laden der Daten in die Datenbank.

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ETL-Tools
Werkzeuge, die den Prozess des Bildens eines Data Warehouse unterstützen. Siehe auch ETL.

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HOLAP
Ist der Mittelweg zwischen dem ROLAP und einem MOLAP

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Key Performance Indicator (KPI)
KPI stellt eine betriebswirtschaftliche Kennzahl dar, anhand derer wichtige Zielsetzungen oder kritische Erfolgsfaktoren ermittelt und bewertet werden können. Für einen KPI ist vorab zu definieren, welche Kennzahl welchen Wert erreichen soll. Zu einem gegebenen Zeitpunkt wird dann der erreichte Wert dem Soll Wert gegenübergehalten.
Sehr häufig wird die Zielerreichung als Ampel oder CockpitGauges (Tachoanzeigen) graphisch dargestellt. Dafür ist es zu definieren, welche Grenzwerte zur Beurteilung gelten sollen.

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Management-Informationssystem (MIS)
Ein MIS ist ein Informationssystem für den Zugriff und die Analyse von Unternehmensdaten auf einem hohen Level (Management-Ebene). Durch ein erfolgreiches MIS kann das Unternehmen gelenkt und das Controlling betrieben werden.

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Multidimensionale Daten
Multidimensionale Daten sind nach vielfältigen Kriterien auswertbare Daten. Daten können z. B. gleichzeitig nach Umsatz je Produkttyp und –reihe, je Verkaufsregion, je Kundentyp und in einem bestimmten Zeitraum analysiert werden.

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MOLAP
MOLAP ist wesentlich schneller als das OLAP System, da es die aggregierten Kennzahlen dauerhaft speichert, diese Form der Speicherung wird Persistenz genannt.

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OLAP
Mit Online Analytical Processing (OLAP) ist die Analyse und Auswertung von multidimensional Daten gemeint, um Informationen für Unternehmensentscheidungen zu erhalten. OLAP strukturiert Daten auf hierarchische Weise und erlaubt in der Regel sowohl Einzel- als auch Trendanalysen. OLAP Systeme erhalten ihre relevanten Daten aus den Echtdatenbeständen des Unternehmens oder aus Data Warehouse. Durch die Trennung ist gewährleistet, dass die Analysedaten nicht mit den Echtdaten im System in Kontakt kommen, somit wird bleibt die Performance im Echtsystem konstant hoch. Es gibt verschiedene Arten von OLAPs

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OLAP-Werkzeuge
Unter OLAP-Werkzeuge (OLAP=Online Analytical Processing) versteht man nutzerseitige Programmpakete (Front-End-Tools), die den Abfrage- und Analyseprozess vorstrukturieren und automatisieren.

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Reporting
Unter Reporting versteht man die Gesamtheit der Methoden und Techniken für die betriebliche Berichterstellung. Reporting umfasst sowohl die Berichterstellung auf relationalen Datenbanken als auch das multidimensionale Reporting auf OLAP-Datenbanken.

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ROLAP ( Relationales OLAP)
Bei ROLAP-Abfragen wird direkt auf die relationale Datenbank – und damit auf den gesamten Datenbestand – zugegriffen. Über eine grafische Oberfläche werden normale SQL-Abfragen generiert. Durch den direkten Zugriff auf große Datenmenge ist unter Umständen mit langen Antwortzeiten zu rechnen. Bei den beiden Varianten ROLAP und MOLAP sind Geschwindigkeit und Datenaktualität die zentralen Fragen. ROLAP hat zudem den Vorteil, dass es weniger Speicherplatz benötigt, da Daten aus bereits vorhandenen Datenbanken entnimmt.

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Star Schema
Datenbankstruktur, die Fakten- und Dimensionstabellen (Fact Table; Dimension Table) enthält. Dabei steht die Tabelle mit den Fakten (auch Transaktionsdaten genannt) im Mittelpunkt, und alle Dimensionstabellen sind über Primary Keys (Primärschlüssel) mit der Faktentabelle verbunden. Stellt man ein solches Design grafisch dar, ergibt sich ein Diagramm, das an einen Stern („Star") erinnert.

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Staging Area
Temporärer Datenpuffer innerhalb des DWHs. Der Staging Bereich umfasst relationale Tabellen, in die die Daten ohne weitere Transformationen aus den operativen Quellsystemen geladen werden. Das Laden dieser Tabellen stellt die Extraktion des ETL-Prozesses dar.
Der Aufbau der des eigentlichen DWHs (in dem die Daten integriert und transformiert vorliegen), erfolgt mit Hilfe von Views auf die Tabellen des Staging Bereichs.

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Views
Eine View (Sicht) stellt im Wesentlichen ein Synonym für eine Abfrage auf eine oder mehrere Tabellen dar. Die Aufgabe einer View ist es, aus den Tabellen nur relevanten Daten der Tabellen zu berücksichtigten. In diesen Abfragen Skripten der Views werden Filterungen, Vorberechnungen und andere Transformationen vorgenommen, sodass die Daten für weitere Analyse die erforderliche Struktur haben. Mit Hilfe von Views wird der ETL-Prozess mit den Schritten „Transformation“ und „Loading“ abgeschlossen. Der Datenbankbenutzer kann eine View wie eine normale Tabelle abfragen. Wann immer eine Abfrage diese View benutzt, wird diese zuvor durch das Datenbankmanagementsystem berechnet.

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